Der eine oder andere wird es mitbekommen haben: In den USA entflammte vor einigen Wochen eine Debatte um Obamas Geburtsurkunde. Man munkelte, aus ihr würde hervorgehen, dass Obama in Wirklichkeit in Kenia geboren sei und somit formal nie Präsident hätte werden dürfen. Der Vorwurf schlug in den USA unnormal hohe Wellen. Nicht zuletzt, weil sich Donald Trump an die Spitze der Bewegung stellte. Der Baulöwe, dem Präsidentschaftsambitionen nachgesagt werden, setzte sogar eine Task Force ein, die sich dem vermeindlichen Schwindel annehmen sollte.
Obama war zurecht genervt und wollte sich an der Debatte erst gar nicht beteiligen. Um der peinlichen Schlammschlacht ein Ende zu bereiten, veröffentlichte das Weiße Haus dann doch schließlich die Urkunde. In der steht als Geburtsort Honululu. Und weil der typische Obama-Gegner traditionell bildungsskeptisch ist, wurde zur Sicherheit ergänzt, dass Honuluu zu Hawaii gehört und Hawaii zu den USA.
Und jetzt zum großen Auftritt: Beim White House Correspondents’ Dinner – so eine Art Bundespresseball – war Obama am Mic und Trump wehrlos im Publikum. In einer Rede, die mehr an Stand Up als an politisches Bullshitting erinnert, wird The Donald unnachahmlich auseinandermontiert. Muss man gesehen haben.
via dangerous minds


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