Wenn das mal nicht der Gedankengang des Jahres ist: Ein Toast landet immer auf der Marmeladenseite, während Katzen immer auf den Pfoten landen. Aber was passiert, wenn man beides kombiniert und sowohl Katzen- als auch Toast-Unterseite nach außen zeigen? Dieser reinrassige Kiffergedanke ist Basis für den bescheuertsten oder genialsten Werbespot seit langem. Ich bin da noch unentschlossen.
via taste off

Das ist natürlich ein cleverer Werbeschachzug: Cohen schickt als The Dictator Präsidentschaftsgrüße gen Frankreich, wo sich François Hollande gestern über seine Wahl zum Chef-Franzosen freuen durfte. Das kommt schon inspirierter als der zehnte Trailer-Umschnitt.
Der mexikanische Provider Terra belohnt akkurat entsorgten Hundekot mit gratis WLAN – richtig gehört. Eigens dafür wurden Automaten entwickelt, die mit den Haufen gefüttert einen Hotspot generieren. In zehn Parks stehen die Automaten bereits, wobei erwähnt werden muss, dass die Hinterlassenschaften nicht wirklich umgewandelt werden. Vielmehr ist der Auslöser eine Waage im inneren des Geräts. Insofern kann man auch selbst reinkacken. Der Erklärfilm riecht ein wenig nach FAKE, aber anscheinend wurden die Automaten wirklich aufgestellt. Ein cleverer Marketing-Stunt ist es allemal.
Unter einem Job, den man nicht mag, muss nicht selten die Verwandtschaft leiden: So lässt man vor seinem Arbeitgeber skrupellos Onkel, Tanten, Omas und Opas sterben, nur um einen Vorwand zu haben, mal wieder nicht zur Arbeit zu können. Auf diesem Gedanken setzt der Spot des argentinischen Jobportals ZonaJobs auf. Hier stirbt Oma mit jeder faulen Ausrede ein weiteres Mal. Die Auflösung folgt am Ende: Lass’ sie in Frieden Ruhen, such’ Dir endlich einen Job, den Du magst.
Wer Männern Produkte verkaufen will, der muss zu allererst denken wie ein Mann. Das beherrschte Axe lange Zeit virtuos, mittlerweile hat sich aber Old Spice an die Spitze der gepflegten Herrenkommunikation gesetzt. Mit gewohnt einfachen Wahrheiten erzählt auch dieser Spot nichts als die Wahrheit.
Ein echter Trost für alle Wilson Gonzalese dieser Welt. Es hätte auch noch viel schlimmer kommen können. Dieser amerikanische Werbespot zeigt, was es heißt, Michael Jordan zu heißen. Nur als Joseph Kony dürfte man es derzeit noch schwerer haben.
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